Layout 63l-Becken Teil 1

Die Einrichtung eines kleinen Beckens mit den Maßen 60x35x30 – 63 Liter.
Hier ein paar Bilder:


Das Becken soll über Hamburger Mattenfilter (HMF) gefiltert werden, der Bodengrund aus Feinsand bestehen und es üppig bepflanzt werden.


Der HMF (in „platzsparender Bauweise“) kommt in den linken Teil des Beckens. Er wurde komplett mit Javafarn bepflanzt (befestigt mit rostfreiem Edelstahldraht). Nu rechts wurde etwas Platz für den Heizer gelassen.


Die Hinterseite des Beckens wurde mit schwarzer Folie abgeklebt, was eine gewisse Tiefenwirkung erzeugt. Der Mattenfliter sitzt passgenau in der linken Seite des Beckens. Er wird mit einem Luftheber betrieben. Den Bodengrund bildet eine 6cm Schicht aus mehrfach gewaschenem Feinsand (Körnung 0,2-0,4mm).


Eine gewässerte Moorkienwurzel teilt das Becken auf und gibt die Blickrichtung vor.


Die Wurzel wurde mit Javamoos bepflanzt (mit Angelsehne aufgebunden)


Nach mehrmaligen Ausrichten der Wurzel und der optischen Kontrolle auf die gewünschte Blickrichtung hin, konnte mit der Bepflanzung des Hintergrundes begonnen werden.


Als Hintergrundpflanzen setzte ich etwa 40 Echinodorus magdalenensis ein.


Ein Blick von oben auf den komplett bepflanzten Hintergrund.


Als Vordergrundpflanzen habe ich einen Bund Perlenkraut (Micranthemum micranthemoides), einen Bund Australisches Zungenblatt (Glossostigma elatinoides) und 3 Bündel Mooskraut (Mayaca vandellii) ausgewählt.


Die Pflanzenbüschel wurden sorgfältig von Steinwolle befreit (hier wird oft geschlampt, was sich später rächt) und in einzelne Pflanzen aufgeteilt. Das Einpflanzen erfolgte mit einer Pinzette


Nachdem das Becken komplett bepflanzt war, wurde es an seinen Aufstellort gebracht (bei Becken mit diesen Maßen ist das ja noch problemlos möglich)


Dann wurde das Becken langsam mit 60% Altwasser und 40% Regenwasser befüllt (hinter den Mattenfilter eingefüllt, um möglichst keine Pflanzen aufzutreiben).


Und so sah das Becken kurz nach dem Befüllen aus. Die kleine Trübung wird sich bereits nach einem Tag gegeben haben. Beleuchtet wird das Becken mit 2×15 Watt (Arcadia Freshwater).


2 Std. nach dem Einrichten…


am nächsten Morgen…


nach einer Woche…Das Mooskraut (Mayaca vandellii) wurde schon zwei Mal gekürzt und die Abschnitte wieder eingepflanzt, um den Boden bald komplett zu bedecken.


eine von 20 Crystal Red am Werk…


Das Becken nach knapp 2 Wochen. Im Hintergrund habe ich noch ein paar Eleocharis vivipare eingepflanzt. Mir fehlt aber noch ein „Hingucker“. Ich habe an eine rote Pflanze gedacht, die ich in die Mitte der Wurzel plazieren werde. Algenwuchs ist bis jetzt kaum vorhanden, trotzdem werde ich „vorsorglich“ die Anzahl der „Crystal Red“ Garnelen verdoppeln.


Die Anzahl der Garnelen habe ich um 15 erhöht, sie wächst weiter, da sich mindestens 5 trächtige Weibchen im Becken befinden. Außerdem habe ich dem Becken eine CO2-Anlage spendiert (Bioplast) und – nicht zu übersehen – einen Schwarm Trigonostigma hengeli eingesetzt.


Das Becken ist nach wie vor algenfrei, die Pflanzen wachsen prächtig. Alle 3-4 Tage schneide ich sie kurz. Die weißen Punkte vor dem schwarzen Hintergrund sind lebende Cyclops, die die Trigonostigma hengeli mit Vorliebe fressen.


Links im Bild sieht man Glossostigma elatinoides. Der Bestand habe ich noch etwas aufgestockt, muss aber aufpassen, damit mir die Pflanzen nicht zu hoch werden. Als Dünger verwende ich z.Zt. „ADA Green Brighty Special Light“ von Amano (täglich 1-2ml).


Die Vordergrund- und Wurzelbepflanzung im Detail:
Links oben: Australisches Zungenblatt (Glossostigma elatinoides)
Rechts oben: Glossostigma elatinoides und Mooskraut (Mayaca vandellii)
Links unten: Javamoos und Riccia
Rechts unten: Mooskraut Mayaca vandellii


Die Glossostigma elatinoides links im Vordergrund werde ich demnächst drastisch kürzen und nur noch rasenbildend wachsen lassen.


Die Crystal Red auf der Wurzelbepflanzung (Javamoos und Riccia fluedans).

Segelflosser